Dooring-Stellen beseitigen: Radwege mit Sicherheitsabstand
Noch immer zwingen viele Radwege und Mehrzweckstreifen in Linz Radfahrende, sehr nahe neben parkenden Autos zu fahren. Diese Gefahrenstellen sollten beseitigt werden. »»»
Noch immer zwingen viele Radwege und Mehrzweckstreifen in Linz Radfahrende, sehr nahe neben parkenden Autos zu fahren. Diese Gefahrenstellen sollten beseitigt werden. »»»
Freitagabend starb eine 40-jährige Radfahrerin, nachdem ein 20-jähriger Lenker bei Dunkelheit mit seinem PKW ungebremst mit ihr kollidiert war. Das Fahrrad war laut Bericht in der Kronen Zeitung vorschriftsmäßig beleuchtet, das Opfer trug eine pinke Jacke und einen Helm samt Rückstrahler. Die Situation macht uns fassungslos und traurig, und weckte Erinnerungen an einen Vorfall vom vergangenen Jahr.
Eine Gruppe von Radlern und Radlerinnen der Radlobby Oberösterreich fuhr am Montag, den 5. November mit einem Abstandshalter der besonderen Art an neuralgischen Punkten durch die Stadt. Eine Poolnudel sorgte für den entsprechenden Überholabstand von 1,5 Metern, den Fahrzeuge beim Überholen zumindest einhalten sollten. Aktionen dieser Art fanden bereits weltweit große Aufmerksamkeit, erst vor wenigen Wochen veranstaltete die Radlobby Wien eine solche Aktion mit hunderten Radfahrenden.
Die Stadt Linz hat letzte Woche eine Untersuchung von Verkehrsunfallschwerpunkten veröffentlicht, die auch bereits einiges Medienecho erfahren hat. Laut der Untersuchung von Herrn Pfleger ist unter den Unfallhäufungspunkten neben anderen, uns bereits gut bekannten Stellen wie die Waldeggstraße, drei mal der Cityradweg in der Schubertstraße gelistet. Die Priorisierung dieses eigentlich gut ausgebauten Radwegs verwundert uns.
Auch 2022 zeigt die Kurve der Grafik leider deutlich nach oben: Die Radunfälle haben in der Steiermark um 8,4 % zugenommen, in Graz sogar um 10,8 % auf 1465 bzw. 659 Verletzungsunfälle. Eine Zunahme, die stark mit dem anhaltenden E-Bike-Boom zusammenhängt.
Weiter zugenommen haben die Radunfälle 2021: In der Steiermark um 4,6 % auf 1302 Verletzungsunfälle, in Graz sogar um 14,2 % auf 595. Eine Zunahme, so das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV), die stark mit dem E-Bike-Boom zusammenhängt: bei 117 der Radunfälle mit Verletzten waren E-Bikes involviert.
2020 geht in der Steiermark nicht nur als "Corona-Jahr" in die Annalen ein, sondern auch als Jahr der meisten Fahrrad-Unfälle: Erstmals in der neueren Unfallstatistik (seit 1992) wurde die Marke von 1.300 Unfällen mit Verletzungsfolgen überschritten.
Stellungnahme zur Münzgrabenstraße neu – wie in der Kleinen Zeitung vom 12. Februar „Baumalleen statt Blechsschlangen“ berichtet
Laut Onlinebericht in der TIPS kam es zu einer verhängnisvollen Begegnung von zwei Läufern und dem Radfahrer in der Röhre die den Donauradweg und die Steyregger Brücke mit der Radhauptroute durch Steyregg verbindet.