Radlobby-Analyse: Bauprogramm 2024
Wien stellt sein Bauprogramm Radverkehrsanlagen 2024 vor - die Radlobby trifft eine erste Einschätzung, die hier schrittweise ergänzt wird.
Die Radlobby Wien setzt sich für alle radfahrende Bürgerinnen und Bürger ein. Damit Radfahren für immer mehr Menschen zum selbstverständlichen Teil des Alltagsverkehrs wird, braucht es bessere Rahmenbedingungen. Diese fordern und verbessern wir kontinuierlich. Denn: Radfahren ist immer Teil der Lösung.
Wien stellt sein Bauprogramm Radverkehrsanlagen 2024 vor - die Radlobby trifft eine erste Einschätzung, die hier schrittweise ergänzt wird.
Seit Oktober 2022 können Behörden dem Radverkehr an einzelnen Kreuzungen per Beschilderung das Rechtsabbiegen bzw. Geradeausfahren bei Rot erlauben. In dieser Situation müssen Radfahrende ähnlich wie bei einem Stop-Schild agieren: anhalten, gegenüber FußgängerInnen warten und weiterfahren, wenn keine Gefährdung anderer besteht. Die Einführung des neuen Verkehrszeichens Grünpfeil war einer der größten Erfolge der Radlobby auf Bundesebene.
Trotz einiger Kritikpunkte stellt die Bauordnungsnovelle 2023 einen Fortschritt in Richtung einer fahrradfreundlicheren Stadtentwicklung dar. Die Radlobby Wien betrachtet die Novelle jedoch insgesamt als eine verpasste Chance.
Die Radlobby Wien hat eine Umfrage zu Stundensätzen in Wiener Radwerkstätten durchgeführt.
Superblocks sind neben Radwegen und Fahrradstraßen eine der wichtigsten bewährten Schlüsselmaßnahmen auf dem Weg zur Verkehrswende.
Die überparteiliche Initiative "Fahrradstraße 16/17" fordert Verkehrsberuhigung in Ottakring und Hernals rund um Schulen und Kindergärten. Für sichere, kindgerechte und klimafreundliche Mobilität im Umfeld der Geblergasse und Seeböckgasse! Beide Straßen benötigen dringend effektive Verkehrsberuhigung: Der Durchzugsverkehr soll für Kraftfahrzeuge unterbunden und der Querverkehr eingeschränkt werden, um sichere Schulwege für Kinder zu ermöglichen.
Die Freude ist groß! Die Radlobby Wien wurde mit dem renommierten VCÖ-Mobilitätspreis Wien in der Kategorie "Kindgerechtes Verkehrssystem" ausgezeichnet! Die Auszeichnung würdigt das wegweisende Engagement der Radlobby Wien für den Bicibus, ein innovatives Konzept für den Schulweg, das die Gemeinschaft, Selbstständigkeit und das Selbstvertrauen der VerkehrsteilnehmerInnen von morgen stärkt.
In einer aktuellen Pressemitteilung feiert die Stadt Wien einen vermeintlich großen Radnetzausbau und vermeintlich hohe Budgets. Wir haben uns den Ausbau genau angesehen und herausgefunden, dass ein Großteil der Bundesgelder Investitionen der Stadt Wien zu ersetzen droht.
Wien errichtet 2023 & 2024 mehrere Abschnitte seiner Radschnellverbindungen Nord & Süd. Wienweit sind 13 solcher Verbindungen geplant. Wir porträtieren die Abschnitte von der Lassallestraße bis zur Argentinierstraße und liefern einen Ausblick zur Verbindung der beiden Radschnellverbindungen.
Mit der Wien-Wahl wurden 110 Kilometer Radschnellverbindungen bis 2030 versprochen, das bedeutet 11 km pro Jahr. Im Jahr 2023 werden ca. 5 Kilometer errichtet. In den Jahren davor war es die Hälfte oder weniger.
Wiens Rad-Bauprogramm für das Jahr 2023 ist veröffentlicht. Die Radlobby Wien hat sich das ambitionierte Bauprogramm im Detail angesehen und bewertet den Umfang sowie die geplanten Projekte.