Warum nicht mal mit dem Rad?
Eine bis Ende Juni durchgeführte Studie der Universität Salzburg möchte Methoden zur Verhaltensänderung in Bezug auf Mobilität testen. Die Methoden sollen helfen, Barrieren, die vom Radfahren abhalten, zu überwinden.
Eine bis Ende Juni durchgeführte Studie der Universität Salzburg möchte Methoden zur Verhaltensänderung in Bezug auf Mobilität testen. Die Methoden sollen helfen, Barrieren, die vom Radfahren abhalten, zu überwinden.
Das Radverkehrskonzept der Kleinregion Gleisdorf ist für den Alltagsverkehr erdacht worden. Es geht nicht um landschaftlich schöne Strecken für die Sonntagsausfahrt, sondern um schnelle, sichere Routen. Denn das Fahrrad soll DAS Verkehrsmittel für kurze Strecken werden.
Bei der letzten Gemeinderatssitzung der Stadtgemeinde Gleisdorf am 27.4.2020 wurde das Radverkehrskonzept der Kleinregion Gleisdorf einstimmig beschlossen.
Lastenräder sind „City Changer“, weil sie bessere Radinfrastruktur verlangen und den Verzicht aufs Auto ermöglichen. Somit können sie einen großen Beitrag leisten, die Lebensqualität in Städten zu verbessern. In Graz gibt es 400, in Kopenhagen 40.000 Lastenräder, es ist also noch viel Luft nach oben!
Was es in der vermeintlichen Fahrradhauptstadt Graz noch immer nicht gibt, wurde nun in der Marktgemeinde Gratkorn nördlich von Graz realisiert: die Durchfahrt des kleinen Ortes Eggenfeld wurde zur Fahrradstraße erklärt. Zur Nachahmung empfohlen.
Grundsätzlich gilt durch die Covid-19-Verordnung das Betretungsverbot auch für Fahrradgeschäfte. Das Sozialministerium hat am 20.03.2020 aber festgehalten, dass Fahrradwerkstätten – analog zu KFZ-Werkstätten - davon ausgenommen sind.
Das Corona-Virus hat alles verändert. Auch unsere Mobilität. Obwohl Radfahren - außer im explizit sportiven Sinn - als empfehlenswerte Form des Unterwegsseins in Krisenzeiten gelten darf.
Der milde und schneefreie Winter sorgte dafür, dass viele SaisonradlerInnen im Sattel geblieben sind: Im Jänner etwa wurden an den Zählstellen ein Drittel mehr RadlerInnen registriert als im Vergleichsmonat des Vorjahres.
An der Keplerbrücke wurde eine DTV (durchschnittliche tägliche Verkehrsstärke) von werktags 4.700 RadlerInnen aufgezeichnet, was einem Plus von 34 % und dem Aufkommen in einem Hochsommer-Monat gleichkommt. Den stärksten Zuwachs gab es mit 50 und 40 % bei den Messpunkten Körösistraße und Bertha-von-Suttner-Brücke.
Ärzte, Betriebe und Stadtgemeinde Hartberg starten gemeinsam ein Mobilitätsprojekt im Ärztezentrum Hartberg. Im Rahmen des Projektes werden E-Bikes für die tägliche Nutzung zur Verfügung gestellt. Wer eine Woche lang vom Auto auf das Fahrrad umsteigt, wird mit einem Frühstück belohnt.
Das Projekt wird im Rahmen des Radverkehrskonzeptes Hartberg umgesetzt. Ärzte, Therapeuten und Mitarbeiter sollen dabei unterstützt werden, den eigenen Weg zur Arbeit günstiger, gesünder und umweltfreundlicher zurückzulegen.
Nach den frühlingshaften Weihnachtstagen ist es am Neujahrstag sonnig, aber doch jahreszeitgemäß kalt, als sich 17 RadlerInnen beim Kreisverkehr Mitterstraße in Graz-Puntigam zum traditionellen Neujahrsradeln treffen.
Befahren wird das vor kurzem fertiggestellte Teilstück des Geh-/Radwegs entlang der Hafnerstraße. Der fast einen Kilometer lange Abschnitt - zum Teil durch eine neu gesetzte Allee von der Kfz-Fahrbahn getrennt - soll in den nächsten Jahren bis zur Kärntner Straße fortgeführt werden.
Erst vor einem Monat mussten wir zu einem Artikel und Kommentar von Herrn Radkovic Stellung nehmen, in denen er über Radfahrende herzog.
Werner Kunster (76) ist der letzte gelernte Fahrradmechaniker in Graz. Obwohl schon viele Jahre in Pension, repariert er in seiner Hinterhof-Werkstatt im Zentrum noch immer Fahrräder und denkt gar nicht ans Aufhören. So erlebt er auch eine Art Renaissance seines Lehrberufs mit: in den 1970er-Jahren als nicht mehr zeitgemäß abgeschafft, kehrte dieser 2019, erweitert um E-Bike, Scooter & Co., unter dem Namen "FahrradmechatronikerIn" zurück.
Stadt Graz und Land Steiermark präsentierten ein Vorhaben, das es in sich haben könnte: 100 Millionen Euro (je zur Hälfte von Stadt und Land) sollen in den nächsten zehn Jahren für Radverkehrsprojekte in und um Graz investiert werden.
MoVe it (Mobilität und Verkehr in Transformation) rief zur großen Rad Parade – und Hunderte strömten bei sommerlichen Temperaturen zum Treffpunkt am Europaplatz, um den von der Radlobby ARGUS Steiermark mitgetragenen 12 Forderungen zur Verkehrswende für ein lebenswertes Graz Nachdruck zu verleihen.
Eben zum schönsten Platz der Steiermark 2019 gewählt, führte die traditionelle Sturm&Käschtn-Tour zum Saisonfinale am 12.10. nach Hochgrail. Der Start erfolgte im Nebel bei 5 Grad, der kulinarische Teil bei 25 Grad und Kaiserwetter.
Radfahren ist gesund. Darauf verweist das Hausärzte-Netzwerk im oststeirischen Hartberg und kooperiert deshalb mit der Klima- und Energie-Modellregion im Bereich Radfahren.
Bei herrlichem Herbstwetter war der diesjährige Autofreie Tag ein Fest für die Sanfte Mobilität.
Am gesperrten Opernring gab es viel zu sehen und zu probieren, unter anderem die bei Jung und Alt gleichermaßen beliebten lustigen Räder von Radl Salon und Jakotopia. Das fleißige Bicycle-Team wusch, registrierte und reparierte die Räder der Besucher. Fahrzeuge aller Art konnten Kinder beim Holzzirkus selbst anfertigen. ÖBB und Polizei informierten, auf der Bühne wechselten einander beschwingte Musik und spannende Goldsprint-Duelle ab.
„MoVe iT“ (Mobilität und Verkehr in Transformation) ist eine überparteiliche Kampagne von Vereinen, Unternehmen und BürgerInnen, die sich für ein sozial gerechtes und ökologisch nachhaltiges Mobilitätssystem im Großraum Graz einsetzt mit dem Ziel, die negativen Auswirkungen des Verkehrs auf Gesundheit, Umwelt und Klima auf ein Minimum zu reduzieren.
Ein spannendes Projekt verfolgt der Bau- und Wirtschaftsingenieur Andreas Unterweger aus Feldkirchen bei Graz: Er konstruiert ein wetterfestes Vollkabinen-Lastenfahrrad auf vier Rädern: das "HerzRad".
Ein Radweg wird entlang der L 327, Ragnitzstraße, zwischen Ragnitz und Kainbach am nordöstlichen Stadtrand von Graz gebaut bzw. verlängert.
Über ein ganzes Jahr wurde in drei Hartberger Schulen ein Schwerpunkt auf das Radfahren im Alltag gelegt. Unter dem Titel „Früh übt sich, wer ein Alltagsradler werden will“ wurden in den Schulen Workshops zu den Themen Klimaschutz, sanfte Mobilität oder Radreparatur durchgeführt.