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Infrastruktur

Radweg Babenbergerstraße wird von der Benutzungspflicht befreit

Wien | Submitted on

Der Radweg in der Babenbergerstraße wird gerade von der Benutzungspflicht befreit - also eigentlich die RadfahrererInnen von der Pflicht, ihn benützen zu müssen. Eine gute Maßnahme, den Radfahrenden da die Wahl zu lassen! Das ginge noch an vielen anderen Stellen Wiens, eigentlich sogar generell für alle Radwege Österreichs, was die Radlobby ja schon lange fordert.

Wien: Rad- und Fußbrücke über Handelskai eröffnet

Wien | Submitted on

In der Wiener Leopoldstadt wurde am 6. Mai der Judith-Deutsch-Steg eröffnet. Der neue Steg überquert den Handelskai und die Donauländebahn direkt zum rechten Donauufer. Mit einer Gesamtlänge von 278 Meter und einer durchgängigen Nutzungsbreite von 3,5 Meter ist die Radbrücke barrierefrei und entspricht den neuesten Qualitätsstandards für den FußgängerInnen-Verkehr. Die Verbindung bildet außerdem einen Lückenschluss im immer dichter werdenden Radwegenetz der Stadt Wien.

Radspuren aufmalen? "Falter" gibt Radlobby ungefragt falsch wieder

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In der heutigen Ausgabe des "Falter", der Wiener Stadtzeitung, kommt das Thema Alltagsradeln groß raus: Ein schönes Potpourri um die Diversität der wachsenden Wiener Radkultur bietet sich den LeserInnen, viele Aspekte werden kurz und auch salopp angerissen. Diese Ansatz rächt sich aber leider: Due Radlobby wird mehrfach erwähnt, im Absatz "Radspuren sind besser als Radwege" soger mit "Sagen die Radlobbyisten" zitiert. Leider ohne vorher bei uns mündlich angefragt zu haben, was wir eigentlich sagen.

Tödliche Radunfälle durch "Dooring": Gegenmaßnahmen nötig!

Bundesverband | Submitted on

Schon der zweite tragische Todesfall durch eine unachtsam geöffnete Autotür wird in Graz gemeldet. Eine 74-jährige Radfahrerin, die am 28. April in Graz gegen eine geöffnete Autotür gefahren war, ist im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen erlegen. Das teilte die Landespolizeidirektion Steiermark am 5. Mai so mit: Die Frau war mit ihrem Rad am Felix-Dahn-Platz gefahren und wollte am Auto eines gleichaltrigen Grazers vorbei. In dem Moment öffnete der Mann aber die Fahrertür bis zum Anschlag, um auszusteigen. Die Pensionistin stieß dagegen und kam zu Sturz.

Ringstraße: Internationale Visionen zeigen die Möglichkeiten

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Die Ringstraße wird 150, und bekommt dadurch wie jede Jubilarin gehäufte Aufmerksamkeit. Neben retrospektiven Blicken auf die Entstehung mit Kaiser und Ziegelböhmen hat das Ressort für Stadtplanung unter Maria Vassilakou eine sehr kluge Perspektive gewählt, und diese am 28.4. der Öffentlichkeit vorgestellt: Der Blick in die Zukunft, von außenstehenden ExpertInnen unvoreingenommen auf das umstrittene Stück Stadtraum geworfen, das soviel lebenswertes Potential hätte aber zur dreispurigen Staustrecke verkommen ist.

Verkehrstagung: "Autoverkehrsplanung ignoriert Stadtqualität"

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Heute findet bei der Arbeiterkammer Wien die Tagung "Wien wächst!" zu Verkehrsfragen statt. Im vergangenen Jahrzehnt nahm die Zahl der in Wien lebenden Personen laut offizieller Bevölkerungsstatistik um 9,1% zu, ein Bevölkerungswachstum dieses Ausmaßes bringt für eine Großstadt enorme Herausforderungen mit sich. Auch die Verkehrsinfrastrukturen müssen entsprechend adaptiert - oder noch besser das Verkehrssystem neu gedacht - werden.

Vassilakous Radbilanz: Zu wenige Km, zu kleine Zahlen

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Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou und die Mobilitätsagentur haben die Rad-Bilanz der grünen Verkehrsregierungsjahre 2010-2014 präsentiert. Seit 2010 wurden laut dem Bericht rund 30 Millionen Euro in die Rad-Infrastruktur investiert, parallel wuchs der Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehr von 4,6 Prozent bis 2014 auf  7,1 Prozent. Bekannterweise hat sich das Rot-Grüne Regierungsprogramm für 2015 10 Prozent zum Ziel gesetzt – das wurde deutlich verfehlt.

Siegerprojekt der “Goldenen Speiche 2014″ steht fest!

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Die Radlobby Wien (IGF & ARGUS) hat nun schon zum zweiten Mal die besten Radverkehrsmaßnahmen aus dem vergangenen Jahr per Online-Voting und Fachjury-Sitzung gesucht. Die Frage an die Community war: “Wo ist die überzeugendste Radverkehrsverbesserung Wiens des Jahres 2014?” Als Preis dafür geht die “Goldene Speiche 2014” an die verantwortlichen PlanerInnen und Auftraggeber sowie Bezirke.